Die zunehmende Verbreitung von Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen, Solaranlagen und vielen elektronischen Geräten bringt neben technologischem Fortschritt auch neue Herausforderungen im Brandschutz mit sich.
Brände, die durch Lithium-Ionen-Batterien verursacht werden, stellen besondere Risiken dar, weil herkömmliche Feuerlöscher, die für klassische Brandarten entwickelt wurden, häufig nicht ausreichend wirksam sind.
Das kann das Löschen verzögern und das Ausmass von Schäden sowie Gefahren deutlich erhöhen. Als Antwort auf dieses Problem wird „FlameBlock Lithium Black“ als neuartige Sicherheitslösung vorgestellt, die speziell für Lithium-Ionen-Batteriebrände entwickelt wurde.
THE-FIRELAB
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Ein innovatives Hochleistungs Löschwasser Additiv für den vielseitigen Einsatz.
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Lithium Black löscht und kontrolliert Lithium-Ionen-Batteriebrände schnell
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Mikroverkapseltes Brandschutzsystem zur Unterdrückung von Entstehungs-bränden in elektrischen Anlagen
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Hochleistungs-fähige, feuer-beständige Paste, die Brandschutz-barrieren bildet
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Fabric Shield ist eine innovative, feuerhemmende Lösung für die Textilbehandlung.
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No-Panic ist eine Einwurflösung zur Bekämpfung von Pfannen- und Fettbränden
Brände von Lithium-Ionen-Batterien unterscheiden sich grundlegend von klassischen Bränden. Der entscheidende Punkt ist: Häufig brennt nicht „nur“ ein äusserer Brandstoff, sondern eine hochenergetische Zelle kann sich selbst weiter aufheizen und über benachbarte Zellen eine Kettenreaktion auslösen. Daraus ergeben sich besondere taktische Anforderungen an Erkennung, Vorgehen, Löschmittelwahl, Sicherheit und Nachsorge. Eine wirksame Einsatztaktik bei Lithium-Ionen-Batterien basiert auf vier Säulen:
In der Praxis ist oft eine Kombination erforderlich: aktive Löschung + langfristige Kühlung + sichere Isolation. Dadurch werden nicht nur Risiken für Einsatzkräfte und Personen reduziert, sondern auch Gebäudeschäden, Umweltbelastungen und Folgekosten deutlich begrenzt.
Hohe Energiedichte
Lithium-Ionen-Batterien speichern viel Energie auf kleinem Raum. Diese Energie kann sich im Fehlerfall schlagartig in Wärme umsetzen. Ein scheinbar kleiner Defekt kann deshalb zu einem sehr dynamischen Ereignis werden.
Thermisches Durchgehen (Thermal Runaway)
Beim thermischen Durchgehen steigt die Zelltemperatur unkontrolliert an. Elektrolyt verdampft, es entstehen brennbare und toxische Gase, Druck baut sich auf, und einzelne Zellen können ausgasen oder „jetartig“ Flammen ausstoßen. Besonders kritisch ist der sogenannte Propagation-Effekt, wenn das Durchgehen von Zelle zu Zelle weiterläuft.
Wiederentzündungsrisiko
Selbst nach dem sichtbaren Ablöschen kann im Inneren noch so viel Restwärme vorhanden sein, dass es Stunden später zur Wiederentzündung kommt. Das gilt besonders für Module und Packs, bei denen Wärme schlecht abgeführt wird.
Hochtoxische Rauchgase und Partikel
Batteriebrände erzeugen ein komplexes Gemisch aus toxischen Gasen und sehr feinen Partikeln. Das wirkt sich massiv auf Einsatzstellenhygiene, Atemschutz, Abstände und Dekontamination aus. Zudem kann sich Rauch in Gebäudeabschnitten verteilen und lange nachwirken.
Bei Batterieereignissen sind die taktischen Ziele meist anders gewichtet als bei „normalen“ Bränden:
Kurz gesagt: Nicht die Flamme ist das Hauptproblem – sondern die Temperatur und die Reaktion im Inneren.
Lithium-Ereignisse werden oft früher erkennbar als klassische Brände, wenn man auf Indikatoren achtet:
Taktisch wichtig ist die schnelle Einordnung:
Je nach Ergebnis ändert sich die Priorität: Kühlen – Abtrennen – Räumen – Lüften – Eindämmen.
Bei Lithium-Ionen-Bränden ist Kühlung das taktische Zentrum, aber sie muss zielgerichtet erfolgen.
Zielgerichtete Kühlung statt Flächenfluten
Die wirksamste Strategie ist, Wärme am Zellen-/Modulbereich abzuführen. Reines «Nasshalten» von Aussenflächen kann zu wenig sein, wenn die Wärme im Inneren eingeschlossen bleibt.
Kontinuierliche Kühlung und Nachkühlung
In vielen Szenarien reicht ein kurzer Löschangriff nicht. Erforderlich sind:
Reduktion von Folgeschäden durch effiziente Mittel
Je effizienter das eingesetzte Löschmittel Wärme bindet und an der richtigen Stelle wirkt, desto weniger Gesamtmenge wird benötigt. Das senkt:
Neben Wasser (als Basismittel) werden zunehmend spezialisierte Lösch- und Einsatzmittel genutzt, um die Wirksamkeit zu erhöhen:
Additive / Netzmittel / Spezialmittel
Sie können je nach Produkt:
Taktisch wichtig: Spezialisierte Mittel ersetzen nicht zwingend die Kühlung, sondern verbessern sie. Entscheidend ist die richtige Dosierung, Applikationsform und Einsatzdauer.
Applikationshilfen
Viele Einsatzlagen eskalieren in der Nachphase, wenn ein Batteriepäckchen «aus» wirkt, aber intern weiter reagiert.
Taktische Massnahmen gegen Wiederentzündung
Die entscheidende Frage lautet: Ist das System thermisch stabil oder nur kurzzeitig «ruhig»?
Containment bei Akkubränden bedeutet Eindämmung und sichere Rückhaltung: Das Feuer und vor allem die Folgegefahren (Hitze, Flammenstrahl, Rauchgase, Wiederentzündung, kontaminiertes Löschwasser) sollen räumlich begrenzt werden, damit es nicht auf Umgebung, Gebäude oder weitere Zellen übergreift. Bei Lithium-Ionen-Akkus ist das besonders wichtig, weil es zum thermischen Durchgehen kommen kann: Eine Zelle überhitzt, gibt brennbare und giftige Gase ab, und die Hitze kann die nächste Zelle anstecken. Containment zielt daher auf drei Dinge:
Ausbreitung verhindern
Der brennende oder überhitzte Akku wird, wenn es gefahrlos möglich ist, von brennbaren Materialien getrennt und in einen Bereich gebracht, wo nichts nachzünden kann. In Betrieben nutzt man dafür oft feuerfeste Quarantänebereiche oder Brandschutzschränke. Bei Akkupacks (E-Bike, Werkzeuge, Speicher) ist der wichtigste Containment-Schritt meist: Abstand schaffen und das Umfeld so vorbereiten, dass ein Flammenstrahl oder abtropfende, brennende Teile nichts Neues entzünden.
Wärme kontrollieren und Wiederentzündung einplanen
Containment heisst auch, die Wärme so zu beherrschen, dass das Ereignis nicht weiter eskaliert. Praktisch bedeutet das häufig: intensives Kühlen (oft mit viel Wasser, je nach Situation und Vorgaben der Einsatzkräfte) und danach langes Überwachen. Akkus können nach dem scheinbaren Erlöschen stunden- oder tagelang wieder aufflammen. Darum gehören zum Containment auch Temperaturkontrolle (z. B. Wärmebildkamera, wenn vorhanden), eine Quarantänezeit und klare Regeln: nicht in Innenräume zurück, nicht unbeaufsichtigt lagern, Abstand halten.
Gase und kontaminiertes Löschwasser zurückhalten
Ein oft unterschätzter Teil ist die Rückhaltung von Rauchgasen und Löschwasser. Akkubrände können sehr toxische Rauchgase freisetzen. Containment bedeutet hier: Personen schützen, Bereich absperren, nach Möglichkeit Rauch nicht im Gebäude verteilen, und vor allem Abläufe abdichten, damit kontaminiertes Wasser nicht unkontrolliert in Kanalisation oder Boden gelangt. In professionellen Lagen werden dafür Sperren, Auffangwannen, Bindemittel und Sammelbehälter eingesetzt.
Wichtige Praxisregel: Wenn ein Akku raucht, zischt, sich aufbläht, stark riecht oder sehr heiss wird: Das ist eine akute Warnlage. Dann ist Containment vor allem Abstand, Räumung, Absperren, Feuerwehr rufen. Eigene Massnahmen nur, wenn es klein ist und du dich nicht in Gefahr bringst.
WIR LIEFERN INNOVATIVE LÖSCHMITTEL
Bei Vogt-CTE bieten wir unseren europäischen Handelspartnern Zugang zu einzigartigen Innovationen im Bereich Feuerlöschung. Unsere Lösungen erleichtern Löschmassnahmen und machen diese schneller, sicherer und weniger ressourcenintensiv. Die von uns vertretenen Produkte sind hochspezialisiert, praxiserprobt und machen einen echten Unterschied – sie retten jeden Tag Leben. Wir bringen nicht nur Produkte auf den Markt, wir liefern Fortschritt. Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir dafür, dass diese Innovationen die Menschen erreichen, die sie am dringendsten benötigen: diejenigen, die an vorderster Front Rettungsmaßnahmen durchführen.