Die zunehmende Verbreitung von Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen, Solaranlagen und vielen elektronischen Geräten bringt neben technologischem Fortschritt auch neue Herausforderungen im Brandschutz mit sich.
Brände, die durch Lithium-Ionen-Batterien verursacht werden, stellen besondere Risiken dar, weil herkömmliche Feuerlöscher, die für klassische Brandarten entwickelt wurden, häufig nicht ausreichend wirksam sind.
Das kann das Löschen verzögern und das Ausmass von Schäden sowie Gefahren deutlich erhöhen. Als Antwort auf dieses Problem wird „FlameBlock Lithium Black“ als neuartige Sicherheitslösung vorgestellt, die speziell für Lithium-Ionen-Batteriebrände entwickelt wurde.
THE-FIRELAB
HYDRA X
Ein innovatives Hochleistungs Löschwasser Additiv für den vielseitigen Einsatz.
THE-FIRELAB
LITHIUM-BLACK
Lithium Black löscht und kontrolliert Lithium-Ionen-Batteriebrände schnell
THE-FIRELAB
TITAN
Mikroverkapseltes Brandschutzsystem zur Unterdrückung von Entstehungs-bränden in elektrischen Anlagen
THE-FIRELAB
MASTIC
Hochleistungs-fähige, feuer-beständige Paste, die Brandschutz-barrieren bildet
THE-FIRELAB
FABRICSHIELD
Fabric Shield ist eine innovative, feuerhemmende Lösung für die Textilbehandlung.
THE-FIRELAB
NOPANIC
No-Panic ist eine Einwurflösung zur Bekämpfung von Pfannen- und Fettbränden
| Begriff | Ausführliche Erklärung |
|---|---|
| Akkubrand | Sammelbegriff für Brände, die von wiederaufladbaren Batterien ausgehen. Besonders gefährlich, da sie sich selbst mit Sauerstoff versorgen können, sehr hohe Temperaturen erreichen und schwer zu löschen sind. |
| Anode | Negative Elektrode der Batterie. In Lithium-Ionen-Akkus meist aus Graphit. Bei Beschädigung kann sie mit Elektrolyt reagieren und zur Hitzeentwicklung beitragen. |
| Aufblähen | Sichtbare Volumenvergrößerung eines Akkus durch Gasbildung im Inneren. Starkes Warnsignal für einen bevorstehenden Brand oder eine Explosion. |
| Batteriebrand | Brand, der von Primär- oder Sekundärbatterien ausgeht. Kann durch Kurzschluss, Überladung, mechanische Beschädigung oder Fertigungsfehler entstehen. |
| Branddurchzündung | Plötzliche, explosive Entzündung brennbarer Gase, die sich aus einer Batterie freisetzen. Tritt häufig bei thermischem Durchgehen auf. |
| Brandlast | Energiemenge, die ein Akku im Brandfall freisetzt. Lithium-Ionen-Akkus haben eine sehr hohe Brandlast bei geringem Volumen. |
| Brandweiterleitung | Übergreifen eines Akkubrandes auf benachbarte Zellen oder Geräte. Besonders kritisch bei Akkupacks und Energiespeichern. |
| Cathode (Kathode) | Positive Elektrode der Batterie, oft aus Lithium-Metalloxiden. Instabilität oder Sauerstofffreisetzung aus der Kathode kann Brände massiv verstärken. |
| Deflagration | Schnelle Verbrennung ohne Überschall. Akkubrände verlaufen meist als Deflagration, können aber explosionsartig wirken. |
| Elektrolyt | Brennbare Flüssigkeit oder Gel im Akku, meist auf organischer Lösungsmittelbasis. Verdampft bei Hitze und bildet leicht entzündliche Gase. |
| Elektrolytzerfall | Chemische Zersetzung des Elektrolyten bei hohen Temperaturen. Führt zur Gasfreisetzung und Druckanstieg im Akku. |
| Energiedichte | Mass für gespeicherte Energie pro Volumen oder Masse. Hohe Energiedichte erhöht Brandrisiko und Brandintensität. |
| Explosion | Schlagartige Druckentladung durch Gasbildung. Bei Lithium-Ionen-Akkus oft Gehäusezerknallung statt klassischer Explosion. |
| Feststoffbatterie | Batterietyp mit festem Elektrolyt. Gilt als brandsicherer, ist aber noch nicht flächendeckend im Einsatz. |
| Flammenstrahl | Gerichtete Stichflamme aus einer Batterieöffnung. Kann mehrere Meter lang sein und andere Materialien entzünden. |
| Gefahrgut | Lithium-Batterien gelten im Transport als Gefahrgut wegen Brand- und Explosionsrisiko. |
| Gasfreisetzung | Austritt hochentzündlicher und toxischer Gase wie Wasserstoff, Kohlenmonoxid oder Fluorverbindungen. |
| Graphitanode | Häufig verwendete Anode. Kann bei Überhitzung Lithium abscheiden, was Kurzschlüsse begünstigt. |
| Hochenergiebatterie | Batterie mit besonders hoher Energiedichte, etwa in Elektrofahrzeugen. Erfordert spezielle Brandschutzkonzepte. |
| Innenkurzschluss | Kurzschluss innerhalb der Zelle durch Separatorversagen oder mechanische Beschädigung. Häufige Ursache für Akkubrände. |
| Isolationsversagen | Verlust der elektrischen Trennung zwischen Anode und Kathode. Führt zu starker Wärmeentwicklung. |
| Kathodenzerfall | Thermische Zersetzung der Kathode mit Sauerstofffreisetzung. Verstärkt Brände massiv. |
| Kettenreaktion | Fortschreitende Reaktion von Zelle zu Zelle in einem Akkupack. Auch als thermisches Durchgehen bekannt. |
| Kurzschluss | Direkte elektrische Verbindung zwischen Plus und Minus. Führt zu extremen Strömen und Hitze. |
| Lithiumbrand | Brand von elementarem Lithium. Reagiert heftig mit Wasser. Reine Lithiumbrände sind selten, aber extrem gefährlich. |
| Lithium-Ionen-Akku | Wiederaufladbarer Akku mit Lithium-Ionen als Ladungsträger. Hohe Energiedichte, aber erhöhte Brandgefahr. |
| Löschmittel | Geeignete Mittel sind grosse Mengen Wasser zur Kühlung oder spezielle Löschgranulate. Klassische Pulverlöscher sind oft wirkungslos. |
| Mechanische Beschädigung | Quetschen, Durchbohren oder Fallenlassen kann innere Kurzschlüsse verursachen. |
| Notentgasung | Kontrollierter Gasaustritt über Sicherheitsventile. Kann dennoch zu Flammenaustritt führen. |
| Oxidationsmittel | Stoffe, die Sauerstoff liefern. Akkus enthalten interne Oxidationsquellen, daher brennen sie auch ohne Luftzufuhr. |
| Packbrand | Brand eines gesamten Akkupacks, etwa in Elektrofahrzeugen oder Speichern. Extrem schwer zu kontrollieren. |
| Pyrolyse | Thermische Zersetzung ohne Sauerstoff. Erzeugt brennbare Gase im Akku. |
| Reaktionswärme | Wärme, die durch chemische Reaktionen im Akku entsteht. Treiber des thermischen Durchgehens. |
| Rückzündung | Wiederaufflammen nach scheinbarem Erlöschen. Akkubrände können Stunden oder Tage später erneut starten. |
| Separator | Dünne Kunststofffolie zwischen Anode und Kathode. Schmilzt bei Hitze und verursacht Kurzschlüsse. |
| Selbstentzündung | Entzündung ohne äussere Zündquelle durch interne Überhitzung. |
| Sicherheitsventil | Druckentlastungseinrichtung. Verhindert Explosion, aber nicht Brand. |
| Thermisches Durchgehen | Unkontrollierbare Kettenreaktion mit exponentieller Temperaturerhöhung. Zentrale Ursache schwerer Akkubrände. |
| Toxische Rauchgase | Enthalten Fluorwasserstoff, Kohlenmonoxid und Metalloxide. Lebensgefährlich schon in kleinen Mengen. |
| Überladung | Laden über die zulässige Spannung hinaus. Führt zu Gasbildung und Brandgefahr. |
| Übertemperatur | Erhöhung der Zelltemperatur über Sicherheitsgrenzen. Kritischer Vorläufer eines Brandes. |
| Ventilversagen | Blockiertes oder defektes Sicherheitsventil kann zur Explosion führen. |
| Wärmefreisetzungsrate | Geschwindigkeit der Energieabgabe im Brand. Akkubrände haben extrem hohe Spitzenwerte. |
| Wasserreaktion | Elementares Lithium reagiert mit Wasser. Lithium-Ionen-Akkus können dennoch mit viel Wasser gekühlt werden. |
| Zellbrand | Brand einer einzelnen Batteriezelle. Kann Ausgangspunkt für grössere Brände sein. |
| Zellkaskade | Zeitversetztes Durchgehen mehrerer Zellen. Besonders problematisch bei grossen Energiespeichern. |
WIR LIEFERN INNOVATIVE LÖSCHMITTEL
Bei Vogt-CTE bieten wir unseren europäischen Handelspartnern Zugang zu einzigartigen Innovationen im Bereich Feuerlöschung. Unsere Lösungen erleichtern Löschmassnahmen und machen diese schneller, sicherer und weniger ressourcenintensiv. Die von uns vertretenen Produkte sind hochspezialisiert, praxiserprobt und machen einen echten Unterschied – sie retten jeden Tag Leben. Wir bringen nicht nur Produkte auf den Markt, wir liefern Fortschritt. Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir dafür, dass diese Innovationen die Menschen erreichen, die sie am dringendsten benötigen: diejenigen, die an vorderster Front Rettungsmaßnahmen durchführen.